Off-Space by Stadtsparkasse Düsseldorf

Der Off-Space 

2024 hat die Stadtsparkasse Düsseldorf einen Ort in den eigenen Räumlichkeiten eröffnet, der zu künstlerischen Interventionen einlädt. Der „Off Space by Stadtsparkasse Düsseldorf“ soll Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, Ausstellungen im leerstehenden Ladengeschäft an der Steinstraße 17, in dem ehemals Stempel Baumann ansässig war, zu planen und durchzuführen.

Kunst und Kulturförderung ist für die Stadtsparkasse Düsseldorf seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Erfüllung des öffentlichen Auftrags. Mit der Kunst- und Kulturstiftung, die im Jahr 2000 gegründet wurde und seitdem über 520 Projekte mit rund 3,3 Mio. Euro unterstützt hat, ist eine Stiftung entstanden, die aus der Kulturförderszene der Stadt nicht mehr wegzudenken ist. Neben der Stiftung engagiert sich aber auch die Stadtsparkasse Düsseldorf für Kunst und fördert Kulturinstitutionen in Düsseldorf. Mit der Gründung der eigenen Kunstsammlung in den 1970er Jahren wurden Ausstellungen in der Sparkasse gezeigt, aus denen auch immer Ankäufe resultierten. So entwickelte sich eine repräsentative Sammlung mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die die Kunstszene der Stadt seit den 70er Jahren prägen. Bis heute werden Werke für die Sammlung erworben zur Förderung der Düsseldorfer Kunstszene und um der Öffentlichkeit die Kunst der Sammlung nahe zu bringen, die sich seit 2008 im Kunstpalast befindet

Aktuelle und kommende Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

„Contemporary Art and the Plight of its Audience“

Eine Ausstellung von Emma Rüther mit Cordula Grewe, Gabriele Conrath-Scholl und Jens Schröter.

Emma Rüther widmet die kommende Ausstellung „Contemporary Art and the Plight of its Audience“ der praktischen Auseinandersetzung mit den Theorien der Gegenwartskunst.

„We might think of the study of ‘contemporary art history’ in terms of its prematurity. [...] Let me state the obvious: working on recent art means grappling with our own contemporaneity, with inhabiting the present tense. [...] Somehow we have made keeping pace with the art of today – both our misgivings and excitement about it – a quasi-science, an intellectual cottage industry, as if we desired to enshrine the nervousness about the present moment in a permanent holding pattern.” (Pamela M. Lee in: Questionnaire on the Contemporary Cambridge, 2009)

Im Rahmen der Ausstellung werden ergänzend auch einige Werke aus der Kunstsammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf zu sehen sein.

Eröffnung:
Eröffnung: 17. Oktober 2025 | 17Uhr
Off-Space, Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
17. Oktober – 18. November 2025
Samstags und sonntags | 11 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung unter: emmix01@live.com

„J.B. & Artidakt at Off-Space der Stadtsparkasse Düsseldorf“

Artidakt entstand ursprünglich als Teamprojekt am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Jennifer Hermanowicz, Master-Studentin in der Kunstgeschichte und die Künstlerin J.B. (Jolanthe-Barbara) arbeiten gemeinsam, um Outsider-Art sichtbar zu machen und den Elitarismus in der Kunstszene anzuprangern. J.B. ist eine selbst-erlernte Autodidaktin, sie arbeitet transdisziplinär und lässt sich nicht nur auf ein Spektrum festlegen. Von abstrakter Kunst, hin zum Action-Painting – J.B. ist ein Multitalent in der Kunst und Fotografie. Sie hat sich nie von Gender, Nationalität oder Akademismus unterkriegen lassen und ist ein Zeichen für alle Künstler*innen und Kunstinteressierten nie aufzugeben.

Im Rahmen ihres Masterabschlusses, laden Jennie und J.B. dazu ein, die Ausstellung J.B. & Artidakt ab dem 6. Dezember 2025 bis zum 4. Januar 2026 zu besuchen. Es ist für alle was dabei!

Eröffnung:
Eröffnung: 6. Dezember 2025 | 15 Uhr
Off-Space, Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
6. Dezember 2025 – 4. Januar 2026       

Bildcredits:
Werk in der Mitte: J.B. Stay golden, 2025, Öl mit Kohle und Blattgold auf Leinwand, 68 x 78 cm, Neuss
Werk in den Buchstaben: J.B. Geometrics, 2025, Acryl auf Leinwand, 68 x 78 cm, Neuss

Vergangene Ausstellungen

Vergangene Ausstellungen

Festivalzentrale im Off-Space by Stadtsparkasse Düsseldorf

Düsseldorfer Literaturtage 2025 – Literaturbüro NRW

Die Festivalzentrale der Literaturtage Düsseldorf befindet sich im Off-Space auf der Steinstraße 17. Dort können die Besucher*innen in Büchern der Autor*innen stöbern, in der Hörspielecke entspannen, Pop Up Performances erleben, spontanen Lesungen lauschen und Audio Installationen erkunden. Ebenso sind dort Tickets für die Veranstaltungen erhältlich und Bücher aus dem diesjährigen Programm stehen zum Verkauf. Öffnungszeiten und Programm finden sich in der Instagram Story des Accounts der Düsseldorfer Literaturtage. Wer selbst etwas vorlesen möchte, schreibt einfach eine Nachricht über Instagram an @literaturtage.duesseldorf.

Eröffnung der Literaturtage Düsseldorf 2025

Die Literaturtage Düsseldorf 2025 starten und bespielen zwei Wochen lang 13 verschiedene Orte in der Stadt. Das Herz des Festivals schlägt in der Festivalzentrale im Off-Space auf der Steinstraße. Hier wird die Eröffnung mit Musik von Kira Hummen und einem Literaturquiz von und mit Bernard Hoffmeister gefeiert, das auf die Lesungen der kommenden zwei Wochen einstimmt. Gemeinsam wird auf ein Festival angestoßen, das im Zeichen der Wortkunst steht, Begegnungen zwischen Autor*innen und Publikum ermöglicht und die Literatur in all ihren Facetten feiert. Zur Eröffnung der Literaturtage 2025 spricht Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller ein Grußwort.

Kira Hummen

Was als Singer-Songwriter Projekt mit Jazz- und Souleinflüssen begann (2019 EP: „The Moaning Girl“), entwickelte sich mit ihrem ersten Album „Growing Pains“ (2020) durch die Zusammenarbeit mit der polnischen Produzentin Antonina Wyszynska weiter in Richtung Indie Pop. Auf ihrem ersten selbst produzierten Album „My Body Is The Only Place“ (2022 auf Listenrecords) servierte Kira Hummen dann Alternative Pop, wie er facettenreicher kaum sein könnte. Seitdem ist das Solo-Projekt der in Düsseldorf lebenden Musikerin gewachsen. 2023 eröffnete Kira Hummen als Pop-Künstlerin das Tampere Jazz Happening in Finnland und knüpfte durch die Playground Residence 2024 neue Verbindungen zu anderen europäischen Artists.

Anmeldung zur Eröffnung unter: wortundbuehne@zakk.de  

Weitere Informationen: https://literaturtage-duesseldorf.de/

Eröffnung: 
25. September 2025, 19.00 Uhr 
Off-Space, Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf

Öffnungszeiten: 
25. September - 9. Oktober 2025

Literaturtage Düsseldorf
Literaturtage Düsseldorf

„Carving a Stone“

Eine Gruppenausstellung von Joscha Bender, Christoph Görke, Evelyn Möcking, Daniel Nehring und Vera Vals.

Die Gruppenausstellung „Carving a Stone“ lenkt den Blick auf den elaborativen Akt der künstlerischen Arbeit, sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrer Rezeption. In allen der fünf gezeigten Positionen werden Schichten, Fragmente und Transformationsprozesse sichtbar, in die sie verstrickt sind. Es beginnt mit der Geschichte des Ausstellungsortes, den leeren Regalen, Schubladen und Pulten. Sie implizieren eine vergangene Ordnung, die von den ausgestellten Arbeiten bewusst aufgegriffen oder gebrochen wird. Während diese in den Raum vordringen, zeigen auch sie sich durchdrungen und geprägt von Geschichte. Sie öffnen zugleich neue Erzählstränge, die von den Besucher*innen verwoben, dekonstruiert und weitererzählt werden können. Dabei spannen sie einen weiten Rahmen: von der Gravur in einem Stein, bis hin zu den präzisen Abbildungen eines digitalen Objekts in Form eines 3D-Drucks. „Carving a Stone“ verortet die gezeigten künstlerischen Positionen in einem zeitlich entgrenzten Raum und stellt Fragen an die Bedeutung von Überlieferung, Erinnerung und Imagination.

Künster*innenliste: Joscha Bender, Christoph Görke, Evelyn Möcking, Daniel Nehring, Vera Vals

Eröffnung:
Eröffnung: 6. September 2025 | 18 Uhr
Off-Space, Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
7., 13. und 14. September 2025 | 14 - 18 Uhr 
und auf Anfrage.

© Daniel Nehring, VG Bild-Kunst

„Rhythmus und Raster – Spiel der Perspektiven“

Mathias Renner stellt in Düsseldorf Arbeiten seiner „Wellenmosaik-Werkserie“ aus.

 In der Ausstellung „Rhythmus und Raster - Spiel der Perspektiven“ werden Kunstwerke aus farbiger offener Wellpappe gezeigt. Einzelne präzise ausgeschnittene Module sind in einem gleichmäßigen Raster angeordnet und weisen unterschiedliche 
Ausrichtungen der Wellenstruktur auf. Jedes einzelne Element wird mit genau dem Winkel versehen, der für seine Position innerhalb der Komposition erforderlich ist. Durch diese explizite Kalkulation entsteht auf der Oberfläche der Wellenmosaike schließlich der Effekt, den die Betrachtenden als „virtuelle Bewegung“ wahrnehmen.

 „Virtual Motion“ – dieses künstlerische Konzept charakterisiert Kunstwerke, die optische Bewegung suggerieren, ohne dass sich das Kunstwerk tatsächlich physisch bewegt. Dies geschieht durch geschickte Anordnung von Formen, Farben, Linien, Kontrasten oder Strukturen, die eine Illusion von Dynamik erzeugen. Merkmale dieser „virtuellen Bewegung“ sind optische Täuschungen, die im Auge der Betrachtenden den Eindruck einer Bewegung auslösen, obwohl das Werk eigentlich statisch ist. 
Durch die Wechselwirkung von Licht und Schatten sowie Variationen der Perspektive wird ein Gefühl von Schwingung erzeugt.
In den Wellenmosaiken von Mathias Renner bewirken geometrische Strukturen, wenn sie in bestimmten Winkeln oder Anordnungen platziert sind, die Impression eines Flimmerns und einer Vibration.

Webseite: www.mathiasrenner-kunst.de

Öffnungszeiten:
19. Juni- 26. Juli 2025
Donnerstag, Freitag und Samstag 15.00 bis 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung unter: kontakt@mathiasrenner-kunst.de

Off-Space, Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf

Mathias Renner, Wellenmosaik-Werk Nr. 158

„IRRLÄUFER“

Ehemalige Beuys-Schüler*innen der Kunstakademie Düsseldorf stellen aus.

 Sieben Künstler*innen, ehemals Beuys-Schüler*innen der Kunstakademie Düsseldorf – Michael Beckers, Brigitte Dümling, Stefan Kaiser, Sigrid Redhardt, Emil Schult, Ingrid Schreiber-Schatz und Juliane Talkenberg – kehren in der Ausstellung „Irrläufer“ zum gemeinsamen Ausgangspunkt und der Grundlage künstlerischen Schaffens, der Zeichnung, zurück und präsentieren eine Vielfalt künstlerischer Handschriften und damit verbundener „Eigen-Arten“.

Im Atrium der Kassenhalle der Stadtsparkasse Düsseldorf werden digitale Drucke im Großformat auf Stellwänden und Fahnen gezeigt. Im Off-Space erwartet die Betrachter*innen ein aus Bildern und Objekten gemischter Spiel-Raum, einer „Wunderkammer“ vergleichbar.

Mit dem Ausstellungstitel „Irrläufer“, ein Begriff, der im Allgemeinen für fehlgeleitete Objekte, insbesondere Schriftstücke verwendet wird, verstehen sich die sieben Künstler*innen als auf Seitenwege Geratene oder bewusst auf Irrwegen Wandelnde. Der Beginn der künstlerischen Zusammenarbeit liegt im Jahr 2021. Als dem 100. Geburtstag ihres Lehrers gedacht wurde, begann die Gruppe mit der Planung einer ersten gemeinsamen Ausstellung. Die nun kommende Ausstellung gibt der Diversität von Stilen und Ideen erneut Raum. Die Arbeiten aus sieben fünfzigjährigen Schaffensperioden können auch als Grundlage für die Sehweisen der Jetztzeit aufgefasst werden.

Eröffnung:
13. September 2024, 18 Uhr
Im Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf
Berliner Allee 33, 40212 Düsseldorf

 Öffnungszeiten:
14. September – 14. Dezember 2024 
Off-Space (Steinstraße 17):
Mittwoch und Samstag, 15.00 – 17.00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung unter Tel.: 0163 3588306
Atrium der Stadtsparkasse Düsseldorf: Montag bis Sonntag: 7 – 22 Uhr

Brigitte Dümling, Keramik bemalt, 2022

CHEESEBURGER BAHNHOF

Pegasus Product x Nails projectroom e.V.

 Mit der Idee, einen Ausstellungsraum in ein Restaurant für bestelltes Essen zu verwandeln, greift PEGASUS PRODUCT ein zentrales Motiv der Eat Art Bewegung der 60er Jahre auf. Vor dem Hintergrund großer sozialer und politischer Umwälzungen, hinterfragten Künstler:innen wie Daniel Spoerri auch die tradierten Grenzen von Kunst und Gebrauchsgegenständen und integrierten Lebensmittel und den Verzehr von Nahrung in ihren Arbeiten. Das Künstlerkollektiv PEGASUS PRODUCT greift diesen Moment mit seiner Ausstellung CHEESEBURGER BAHNHOF auf und erweitert es um den Aspekt der zeitgenössischen Perspektive, bei dem der Akt des Essens Teil einer performativen Installation ist.

Der Raum von CHEESEBURGER BAHNHOF ist in einer dystopischen Welt angelegt, in der die Erfahrung des Essens durch die alles beherrschende Corporate Identity eines fiktivem globalen Fast-Food-Giganten geprägt ist. Angelehnt an die
standardisierte und perfekt durchdeklinierte Architektur- und Designsprache dieser Ketten, die oberflächliche Lässigkeit suggerieren soll, in Wirklichkeit aber von der Größe und dem Geschmack der Pattys bis hin zu Konsistenz der
Soßen, nichts dem Zufall überlassen wird, damit der maximale Widererkennungswert – da weiß man, was man hat – garantiert ist. Der mitunter überforderte Cosmopolit findet in der Fremde an diesen Orten ein Stück Zuverlässigkeit und
Vertrautheit.

Der Raum wird zu einer Art Plattform für eine Performance, in der Besucher:innen nicht nur Betrachter:innen und somit Konsumenten des Werkes sind, sondern erst durch ihre aktive Beteiligung, Bestellung des Essens und des Verzehres, wird die Aktion wirksam. Das bestellte Essen wird von den Künstlern durch Umverpackung und Neu-Labeling transformiert, wobei dieser Akt als kritischer Kommentar von Kommodifizierung von Konsumgütern gedacht ist: Nahrung wird als Rohstoff behandelt, dessen ursprünglicher Kontext maskiert wird, um die Komplexität der modernen Konsumgesellschaft offenzulegen.

Das eigentliche Kunstwerk entsteht aber erst im Moment der persönlichen Konfrontation des Gastes mit dem servierten Produkt, der Moment, in dem die persönlichen Erfahrungen und die individuelle Erwartungshaltung und der erhoffte Genuss aufeinandertreffen. Das künstlerisch transformierte Essen wird auf handelsüblichen Tabletts mit der bekannten papiernen Unterlage serviert. Die Unterlage ist hier nicht wie gewohnt mit Werbung oder mit Informationen zu den
Produkten der Kette versehen, sondern als künstlerische Print-Edition gestaltet, deren Motive an Mosaike aus den Esszimmern antiker römischer Villen angelehnt sind. Durch das Betrachten der Print Edition soll, ähnlich wie beim
Konzept des „zufälligen Blicks“, eine unbewusste tiefere Verbindung von alltäglicher Nahrungsaufnahme und Erlebnis entstehen: der Blick über den Rand der Müsli-Schüssel auf die Rückseite der Packung mit den Frühstücksflocken, wo
vielleicht die Aussucht auf den Gewinn eines Glücksspieles eine bestimmte biochemische Reaktion hervorgerufen wird, die den Geschmackssinn und die gesamte sensitive Erfahrung beeinflusst. Die Edition wird durch die Spuren der
Benutzung durch Fett und Soße, von jedem Gast individuell personalisiert und somit zum Unikat.

Der Preis für das bestellte Essen wird auch bei CHEESEBURGER BAHNHOF durch den Aspekt des Glücksspiels ermittelt. Die Teilnehmer: innen können durch das strategische Werfen und Platzieren von Planeten in einem spielerischen Wettbewerb den Preis für das bestellte Essen bestimmen und beeinflussen, was den Akt des Konsums unmerklich mit dem Spiel verbindet und eine zusätzliche Ebene der Interaktion und Wertschöpfung hinzufügt. (Gleichzeitig wird hierdurch der Preis für den Erwerb der selbstgestalteten Edition bestimmt) Die Faszination für die komplexe funktionale Gestaltung dieser Prozesse macht einen großen Teil des künstlerischen Interesses von PEGASUS PRODUCT aus, ohne ein eigenes Interesse an diesen Techniken der Profitmaximierung zu haben.

 Weitere Informationen zu PEGASUS PRODUCT https://www.pegasusproduct.run/

Eröffnung:
30. August 2024  I  18 – 21 Uhr
Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf

 Öffnungszeiten:

Freitag, 30. August 2024  I  18 – 21 Uhr

Samstag, 31. August 2024  I  13 – 19 Uhr

Sonntag, 1. September  2024 I  13 – 17 Uhr

und nach Vereinbarung unter:

Maren Knapp Voith
post@nails-room.com
Tel.: 0172 296 95 05

BOOM TOWN

Die Ausstellung BOOM TOWN des Kollektivs etta möchte dazu einladen, den Blick für Verborgenes und Unbekanntes in der eigenen Umgebung zu öffnen und die Stadt als Möglichkeits- und Resonanzraum zu erfahren. An vier Standorten, dem ehemaligen Stempelladen Baumann, dem Antiquariat Kamas, dem Hotel Ufer und dem Antiquitätengeschäft Jahan, entstehen durch ortspezifische Interventionen zeitgenössischer Künstler*innen neue Betrachtungsweisen des urbanen Raumes. Die Reflexion der Spezifika der Orte und ihrer Geschichte steht dabei ebenso im Zentrum, wie ein Nachdenken über städtische Ressourcen und Zugänglichkeiten allgemein. BOOM TOWN entfaltet sich als Spaziergang durch Düsseldorf, der nicht unidirektional sondern über Umwege verläuft.Das etta war ein kleiner off-raum, der von 2022 bis 2023 in der Bastionstraße der Düsseldorfer Carlstadt existierte. Innerhalb eines Kunstsystems, in dem der Übergang vom Studium in eine finanziell abgesicherte Selbstständigkeit maßgeblich von der Sichtbarkeit der eigenen künstlerischen Arbeit bestimmt wird, sah das etta seine Aufgabe darin, durch das Abbauen inhärenter Barrieren und Hierarchien, Partizipationsmöglichkeiten insbesondere für junge Künstler*innen zu schaffen. Selbst initiiert von Studierenden der Bildenden Kunst und Curatorial Studies musste der feste Raum aufgrund steigender Mieten schließlich jedoch abgegebenwerden. Aus der Not gebar 2024 ein neues Programm: den städtischen Raum und seine Ressourcen zu nutzen, Leerstand zu beleben und kunst-untypische Räume als Ausstellungsfläche zu betrachten.

Eröffnung:
19. Juli 2024, 18 Uhr
Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf
Öffnungszeiten:
20. Juli – 17. August 2024
Jeden Samstag, 12 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung unter:
mail@ettaetta.de
www.instagram.com/ettaduesseldorf/
+49 (0) 176 610 752 74

Bar Civil

Für die neuen und künstlerisch bisher unerforschten Räume markiert die Eröffnung der ersten Ausstellung am 23. Mai 2024 eine doppelte Einführung – sowohl architektonisch als auch inhaltlich. Unter dem Titel „Bar Civil“ hat der Künstler Tamas Tschaidse ein Programm, bestehend aus zwei Ausstellungen, entwickelt, das bis Mitte Juli laufen wird.

Detour is method
Unter dem Titel „Detour is method” eröffnet am 21. Juni die Ausstellung von Lenard Giller und Maria Toumazou unter dem Programm von “Bar Civil”.  Die beiden Positionen zeigen jeweils individuelle sowie eine kollaborative Arbeit. Ihre Arbeiten sind im Kontext der Fotografie zu verordnen. 
Grundlage für die kollaborative Arbeit bildet ein Auszug aus dem von Anonym publizierten Buch „Diaries of an oxygen thief“. In einer Passage des Buches beschreibt der Autor eine großformatige Collage bestehend aus schwarz weiß Fotografien, welche Maria Toumazou und Lenard Giller als fiktive Vorlage interpretieren und weiterentwickeln. Die Ausstellung bearbeitet Fragen zur Wahrnehmung von Realität und Fiktion, Autorschaft und kollektiver Arbeit.

Eröffnung:
21. Juni 2024, 18.00 – 21.00 Uhr
Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
Fr. - Sa., 15 - 18 Uhr
und nach Vereinbarung unter:
www.instagram.com/bar__civil/

 © Maria Toumazou, Lenard Giller

Actors:
Die Eröffnungsausstellung, „Actors“, stellt einerseits den Raum vor und reflektiert darüber hinaus die Personen die ihn gestalten, bespielen, besuchen oder in jeglicher anderer Form mit ihm interagieren.
„Actors“ bietet Einblicke in einen Diskurs über Autorenschaft und Credits sowie über das Wesen von Kunsträumen, insbesondere diesem. Die Ausstellung beinhaltet Readymades, die von verschiedenen Künstler*innen aus dem Rheinland und darüber hinaus ausgewählt und diskutiert wurden. Durch das bewusste Auslassen von Autorschaft und Credits entsteht ein nicht-hierarchisches Umfeld, in dem keine Unterscheidung zwischen Künstler*innen, Kurator*innen, Besucher*innen und anderen Mitwirkenden jeglicher Art gemacht wird.

Eröffnung:
23. Mai 2024, 18.00 – 21.00 Uhr           
Steinstraße 17, 40212 Düsseldorf
Öffnungszeiten:
Fr. - Sa., 15 - 18 Uhr
und nach Vereinbarung unter:
www.instagram.com/bar__civil/


Kontakt:
Kunst- und Kulturstiftung
der Stadtsparkasse Düsseldorf
Berliner Allee 33
40212 Düsseldorf
Tel.: 0049 (0)211 878-1395
E-Mail: kulturstiftung@sskduesseldorf.de

 Cookie Branding
i