Kunst im Blick

Kunst erleben ist einfach.

Kunst im Blick

Kunst erleben ist einfach.

Wie wirkt Kunst hinter verschlossenen Türen?Gar nicht, finden wir!
Deshalb möchten wir sie für die Düsseldorfer noch einfacher zugänglich machen.

Für unsere KundenJeden Samstag: Kunst für zwei im Kunstpalast und im NRW-Forum. Wenn Sie eine EC- oder Kreditkarte der Stadtsparkasse Düsseldorf (Debit- oder Kreditkarte) besitzen, schenken wir Ihnen zu Ihrem eigenen Ticket den Eintritt für Ihre Begleitperson: Über den Webshop Kunstpalast oder direkt im Museum.

Kunst im Blick

Unsere neue Ausstellung Made in Düsseldorf: In Szene gesetzt vereint vom  21. August bis 27. September 2026 Werke aus der Kunstsammlung der Stadtsparkasse Düsseldorf im Kunstpalast, die das Spannungsfeld zwischen der Wirklichkeit und der menschlichen Wahrnehmung untersuchen. Mittels Fotografie, Film, Ton oder Skulptur hinterfragen die Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeiten, Realität abzubilden. Gezeigt werden Werke von Jan Dibbets, Simon Dybbroe Møller, Andreas Gefeller, Gudrun Kemsa, Sophie Meuresch, Steven Pippin, Barbara Probst, Amanda Ross-Ho und Juergen Staack.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Folgend stellen wir Ihnen ein ausgewähltes Werk aus der Ausstellung näher vor:

 “My favorite t-shirt” von Simon Dybbroe Møller

Simon Dybbroe Møller, My favorite t-shirt / Mein Lieblings-T-Shirt, Collage, Grafik / collage, graphic art, 2008, 19,1 × 26,4 cm, © Simon Dybbroe Møller, Courtesy of Stiftung Museum Kunstpalast, Foto: Stefan G. Drzisga

Der dänische Soma-Würfel, japanisches Origami und chinesische Tangram-Spiele sind in den frühen Arbeiten von Simon Dybbroe Møller von großer Bedeutung. Sie alle verbindet, dass sie mathematische Prinzipien beinhalten, es mannigfaltige Möglichkeiten des Drehens, Faltens und Legens gibt und sie somit im übertragendenden Sinne vielfältige Abbilder der Welt entstehen lassen.

In Møllers spielerischen Werken kommen sehr unterschiedliche Materialen und Techniken vor, wie zum Beispiel Installationen, Skulpturen, Zeichnungen, Collagen und medienbasierte Arbeiten. Unabhängig vom jeweiligen Medium beschäftigen sich seine Arbeiten stets mit dem Verhältnis zwischen der gewichtigen Materialität der Skulptur und ihrer fotografischen Repräsentation und Vermittlung. Dybbroe Møller untersucht, was Skulptur ist oder sein kann in einer Welt, die vom Fotografischen bestimmt wird; einer Welt, in der sich unsere Ökonomie und Aufmerksamkeit vom Objekt zum Bild verschoben haben.

Für das SITE Magazin schuf Dybbroe Møller im Jahr 2008 die Edition My favorite T-Shirt. Die Namensgebung rührt von einem T-Shirt, welches sich wenden lies und von beiden Seiten mit einem unterschiedlich farbigen Logo bedruckt war. Bei dem Kunstwerk handelt es sich um eine einfache Collage. Ausgangspunkt ist eine aus der ersten Monografie des Künstlers herausgerissene Katalogseite, die eines seiner Fotogramme zeigt. Das Fotogramm selbst basiert auf der Faltung des fotografischen Papiers. Aus dieser Seite hat Dybbroe Møller einen kreisförmigen Streifen ausgeschnitten, umgedreht und wieder eingesetzt, wodurch eine minimale Verschiebung innerhalb des Bildes entsteht. Ähnlich wie das T-Shirt ist auch das Kunstwerk zweiseitig angelegt und besitzt keine eindeutige Vorder- oder Rückseite.

Zum Künstler:

Simon Dybbroe Møller (* 1976 in Aarhus, Dänemark) studierte von 1999 bis 2001 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Magdalena Jetelova und von 2001 bis 2005 an der Städel-schule Frankfurt am Main bei Tobias Rehberger. Seit 2019 ist er Professor an der Bildhauerschule der Königlich Dänischen Kunstakademie (Det Kgl. Danske Kunstaka­demis Billedkunstskoler). 2008 hat er den ars viva-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft erhalten. Seine Arbeiten waren international bei Einzel- und Gruppenaus­stellungen zu sehen, zuletzt im La Salle de Bains in Lyon. Er lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen.

Begleitprogrammzur Ausstellung:

Kostenlose öffentliche Führung mit der Kuratorin am Freitag, 21. August 2026 um 14 Uhr und am Dienstag, 22. September 2026 um 16:45 Uhr.

Künstler*innengespräch mit Andreas Gefeller, Juergen Staack und Gudrun Kemsa am Dienstag, 8. September 2026 um 16:45 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um eine Anmeldung wird gebeten unter: www.Kunstpalast.de/de/programm/kalender/

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